Kolpingsfamilie Herzfeld e.V.
Kolpingsfamilie Herzfeld e.V.

Gibt es aus Ihrer Sicht etwas, was in Lippetal fehlt, um für junge Familien interessant zu sein?

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN:

Jede*r, die*er es möchte, soll im Grünen wohnen können. Damit dadurch nicht viel Fläche dauerhaft versiegelt wird, setzen wir uns für pachtbare Bauplätze ein, auf die ein mobiles Energie-Spar-Haus gesetzt werden kann.

Muss eine Familie aus beruflichen Gründen Lippetal wieder verlassen, nimmt sie ihr Haus mit und andere können das Grundstück pachten.

Die Versorgung mit Lebensmitteln und Dienstleistungen in den drei Lippetaler Zentren soll erhalten werden. Wir möchten, dass die kommunale Wirtschaftsförderung Unverpackt-Läden, Repair-Cafés und grüne Start-up´s wie bspw mobile Fahrradwerkstätten oder landwirtschaftliche Direktvermarktung unterstützt.

 

Wir feilen am sicheren und kinderfreundlichen kommunalen Mobilitätsplan. Familien und Kinder allein sollen Kurzstrecken auf dem Rad erledigen können - ohne innerörtliche Feinstaubbelastung und mit Sicherheit.

Damit der Nachwuchs ohne elterlichen Fahrdienst entferntere Ziele in der Region erreicht, setzen wir uns für eine kostenfreie Bus-Jahreskarte für Jugendliche ein.

BürgerGemeinschaft:

· Die Ausweisung von weiteren Bauplätzen ist dringend erforderlich.

· Es fehlt ein Drogeriemarkt (Rossmann war ja mal groß angekündigt).

· Gute digitale Voraussetzungen in der Schule (Tabletts für alle).

· Flächendeckendes schnelles Internet

CDU:

Wie bisher ist es unser Ziel, bezahlbare Bauplätze zu schaffen und damit Eigenheime zu fördern. Mit dem Endausbau des Baugebietes Roggenkamp und den letzten freien Flächen im Baugebiet Steinbach gilt es nun, für junge Familien neue Baumöglichkeiten zu schaffen. In den vergangen Monaten wurden durch zahlreiche Gespräche und einer umfangreichen Abfrage aller Grundstückseigentümer der Bedarf in unserer Gemeinde dargelegt.

Durch unsere gesunde Haushaltspolitik können wir Familien bis zu 15.000,- € mit dem Lippetaler Baukindergeld unterstützen. Wir werden dieses Baukindergeld erweitern und auch Familien zur Verfügung stellen, die eine Bestandsimmobilie erwerben. Familien, die Immobilien aus der Familie übertragen bekommen, sollen einen Lippetaler Renovierungszuschuss erhalten. Hiermit fördern wir den Erhalt der dörflichen Strukturen und der vorhanden Bausubstanz in den Dörfern.

Mit bezahlbaren Bauplätze, hervorragende Betreuungsangeboten, sehr guten schulischen Bildungsmöglichkeiten, unser reges Vereinsleben und den guten Einkaufsmöglichkeiten vor Ort sehen wir die Gemeinde Lippetal für junge Familien gut aufgestellt.

FDP:

Es gibt viele Aspekte, die beschreiben, wann eine Gemeinde für junge Familien interessant sein kann. Zum einen ist es die Infrastruktur einer Gemeinde und zum anderen die Möglichkeit Arbeit und Beruf unter einen „Hut“ zu bringen. Junge Menschen möchten mitunter auch die Möglichkeit haben, in ihrem kleinen Heimatdorf ein eigenes Haus zu bauen. Die entsprechenden Bauplätze, auch in den kleineren Dörfern, müssen speziell für diese jungen Familien bereitgestellt werden, damit Lippetal diese jungen Menschen nicht an die umliegenden Städte verliert.

Natürlich zählen zu den entscheidenden Faktoren für eine Gemeinde als attraktiv zu gelten, neben Kita und Schulen, ein ausreichendes Angebot an Einkaufsmöglichkeiten aus allen Bereichen des Einzelhandels.

In der Vergangenheit sind unsere Erachtens hier Fehler gemacht worden. Hier ist zu erwähnen, dass die Ansiedlung eines Drogeriemarktes in Herzfeld fehlgeschlagen ist, die Entwicklung des Einzelhandels in Lippborg u.E. nicht ausreichend und zielführend unterstützt worden ist.

SPD:

Angebote für Familien, für Kinder und Jugendliche stehen im Mittelpunkt sozialdemokratischer Politik. Dazu gehört erschwinglicher, familien- und bedarfsgerechter Wohnraum in den einzelnen Ortsteilen. Wichtig ist die familien-, kind- und jugendgemäße Gestaltung des Wohnumfeldes: eine entsprechende Infrastruktur mit ausreichend nahen Kindergartenplätzen und Schulangeboten, ein ausreichendes attraktives Angebot des ÖPNV, wohnortnahe Einkaufsmöglichkeiten, eine den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen entsprechende Modernisierung der Spielplätze, Ganztagsangebote an Kindergärten und Schulen, verkehrsberuhigte Zonen in den Wohngebieten.

Die Arbeit von Kirchen und Vereinen wird weiterhin gefördert, ein Einstieg in die ungebundene Jugendarbeit ist überfällig. Den Bedürfnissen älterer Mitbürger müssen wir mehr als bisher gerecht werden, ihre Erfahrungen sind in die Politik einzubeziehen. Örtliche Sozialeinrichtungen sind zu unterstützen.

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