Kolpingsfamilie Herzfeld e.V.
Kolpingsfamilie Herzfeld e.V.

Sind aus Ihrer Sicht alle Ortsteile ausreichend versorgt? Wenn nein, was müsste aus Ihrer Sicht geändert werden?

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN:

Der Ortsteil Lippborg ist unterversorgt. Die Vergrößerung des bestehenden Lebensmittelgeschäftes ist dringend erforderlich. Die Fachgruppe Ortskernsanierung Lippborg des OV Grüne Lippetal unterstützt die:

Umgestaltung des Hauses Hagedorn in ein Gemeindehaus der Begegnung.
Verlagerung und Vergrößerung des Supermarktes auf die gegenüberliegende Straßenseite.
Umnutzung des bestehenden Elli-Markts als Drogeriemarkt.
Schaffung zusätzlichen Wohnraums, in den der Supermarkt integriert wird und für Senor*innen, junge Familien, Paare sowie Alleinstehende attraktiv wird.
Entschleunigte Verkehrsführung im Streckenabschnitt zwischen Bussmann und der Volksbank.

Und setzen uns dafür ein, dass die Aufträge ausgeschrieben und nach Möglichkeit lokal vergeben werden.

Was investitions- und betriebskostenintensiv ist, in Lippetal aber fehlt, ist ein Freibad. Deshalb schwebt uns ein Lippe-Naturbad vor, das keine Heizkosten verursachen würde und bspw. in Höhe der Kesseler Mühle eingerichtet werden könnte.

BürgerGemeinschaft:

Entwicklungskonzept für alle Ortsteile (Gesamtkonzept)

11 Ortschaften prägen das Bild von Lippetal. Aber genau diese Ortschaften stehen in der Zukunft vor großen Herausforderungen. Als Themen sei genannt: Demographischer Wandel, Wohnen im Alter, Lebensqualität, Ortsbild, Veränderungen im Einzelhandel bzw. der generellen Versorgung und auch der Infrastruktur inkl. des Öffentlichen Nahverkehrs.

 

Ansiedlung eines Drogeriemarktes( wo ist Rossmann?)

 

Wir benötigen eine Gesamtstrategie für die zukunftsweisende Entwicklung unserer Gemeinde sowie jeder einzelnen Ortschaft. Dazu bedarf es nicht nur einer funktionierenden Kommunalpolitik, sondern ganz besonders Ihrer intensive Beteiligung. 8 Vor allem in Lippborg besteht noch erheblicher Nachholbedarf, hier wurde von Seiten der Gemeinde in der Vergangenheit versäumt die richtigen Weichen zu stellen. Ob der Elli-Markt eine Zukunft hat bleibt abzuwarten.

CDU:

Als Kommune haben wir Steuerungsmöglichkeiten, die wir durch den Ankauf von Gebäuden und Flächen nutzen konnten um damit die positive Entwicklung unserer Ortsteile zu unterstützen.

 

Alle Bestrebungen privater Einzelpersonen oder die Investitionstätigkeiten von Gewerbetreibende sind immer willkommen und werden im gegenseitigen Einvernehmen durchgeführt.

 

Als Beispiel:

Der Ankauf der Gaststätte Hagedorn zum Umbau in ein Dorfgemeinschaftshausverein ist in den politischen Gremien intensiv besprochen worden. Die Beteiligten waren sich einig, dass hier nur gemeinsam gehandelt werden kann, wenn dieses Projekt gelingen soll.

 

Die intensive Unterstützung der privaten und kommunalen Tätigkeiten, Schulzentrum in Herzfeld, Umbau der Sparkasse Hovestadt und Aldi Neubau in Oestinghausen haben einen Ortsbild prägenden Charakter erworben und die Ortsteile wesentlich weiter entwickelt.

FDP:

Hierzu antworten wir in Stichpunkten.

- Transparenz schaffen – Beispiel: Sitzungen von Rats- und Ausschusssitzungen müssen online gestreamt werden.
- Die Funkredundanz (Verbesserung der Funknetzverbindung) muss verbessert werden.
- Die Digitalisierung von Verwaltung und Schulen muss ausgebaut vorangebracht werden.
- Potentiale der Wirtschaftsförderung müssen stärker ausgenutzt werden.
- Aktive Bestrebungen zur Ansiedlung von Gewerbebetrieben zur Schaffung von ortsnahen Arbeitsplätzen.
- Die Betreuungsplätze müssen weiter ausgebaut werden.
- Schaffung von Sport-Kitas
- Aktive Seniorenpolitik betreiben.
- Jugendgremium schaffen. Antragsrecht gegenüber dem Gemeinderat.
- Bauplätze schaffen in den kleinen Dörfern

- Uvm.

SPD:

In der Gemeinde Lippetal haben sich in den letzten Jahren mit Herzfeld, Lippborg und Oestinghausen drei Siedlungsschwerpunkte entwickelt. Hier ist ein relativ umfangreiches Angebot vorhanden, das in einzelnen Bereichen erweitert werden muss (zum Beispiel Drogeriemarkt). Diese Orte müssen aber aus den anderen Ortsteilen gut erreichbar sein. Dies sollte verstärkt auch mit dem ÖPNV ermöglicht werden (Rundbus).

Um aber die Lippetaler Infrastruktur (Bildungseinrichtungen, Ver- und Entsorgung) im derzeitigen Umfang zu erhalten, müssen mit Blick auf den demographischen Wandel und zurückgehende Einwohnerzahlen erhebliche Anstrengungen unternommen werden. Bei der Errichtung des Industriegebietes an der A2 werden wir auf die Schaffung möglichst vieler Arbeits- und Ausbildungsplätze achten. Dies soll zum Zuzug junger Familien in die Gemeinde führen. Dazu benötigen wir entsprechende Bebauungsgebiete und auch Mehrfamilienhäuser.

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