Kolpingsfamilie Herzfeld e.V.
Kolpingsfamilie Herzfeld e.V.

Was ist aus Ihrer Sicht nach der Wahl als Erstes anzupacken?

BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN:

Wir beginnen mit der Umsetzung des Mobilitätskonzepts, denn unser grüner Plan fördert die klimafreundliche und sichere Mobilität von Mensch und Tier.

Dadurch wird nicht nur CO2 und Feinstaub reduziert; mit  neuen Hecken entstehen auch neue Lebens- und Schutzräume. Weniger Hasen, Igel und gefährdete Feldvogelarten erliegen dem Verkehr. Flugunfähige Arten wie einige Käfer- und Amphibienarten können verkehrsberuhigte Bereiche wie die nicht-asphaltierten Radwege im Außenbereich als Korridore nutzen, um sichere Biotopinseln zu erreichen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Einrichtung einer kommunalen Schulküche. Hier soll mit Gastwirt*innen, Landwirt*innen und sozialen Einrichtungen aus Lippetal zusammengearbeitet werden. In dieser Küche sollen mit den Schüler*innen und  Mitarbeitenden vom zweiten Arbeitsmarkt und Produkte aus Lippetal verarbeitet und die Schulen und Kitas mit Frühstück und Mittagstisch versorgt werden. Damit wird der Vertrag der Lippetalschule mit dem Cateringservice „Stattküche“ in Münster überflüssig und das Schulessen CO2-neutraler, frischer und lokaler. 

Mit den Lippetaler Grünen

- macht Unterricht in den Schulen noch mehr Spaß,
- sind Eltern-Taxis Geschichte,
- wird kreatives Wohnen und innovatives Arbeiten für alle möglich,
- werden Lebensmittel vor Ort erzeugt, verarbeitet und sind erhältlich.
- Igel und Co werden nicht mehr zu Verkehrsopfern

und

- ihr könnt Euch am Lippestrand sonnen.

BürgerGemeinschaft:

Vermarktung der Gewerbeflächen

Die Gewerbeflächen in Lippetal sind derzeit nur zum Teil verkauft. Die BG Lippetal fordert von der Verwaltung:

- Die Entwicklung einer Vermarktungsstrategie

- Werbung für freie Flächen

- Konsequenter Verkauf der Grundstücke

- Pflege der brachliegenden Flächen

 

Verkehrsberuhigung

- An allen Schulen und Kindergärten sowie am Altenheim in Hovestadt fordern wir eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h! Der Bremsweg bei 50km/h beträgt 25 m und verringert sich bei 30 km/h auf 9 m!

- Zudem ist eine eindeutige Parkregelung für den Bring- und Holdienst der Kinder an den Kindergärten und Schulen anzuordnen. Hier gibt es an vielen Standorten immer wieder unhaltbare Zustände.

Internet

- Schnelle Umsetzung für eine flächendeckende Internetversorgung.

CDU:

Wir verstehen uns als die kommunale Partei in Lippetal.

Nach der Wahl werden wir natürlich die Punkte aus unserem Wahlprogramm angehen.

Drei Punkte hieraus sind:

- die räumliche Betreuungssituation an der Grundschule Oestinghausen
- die Erweiterung des Lippetaler Baukindergeldes
- die Verbesserung der Hausaufgabenbetreuung in Zusammenarbeit mit dem Träger und den Grundschulen.

Wir stehen aber auch für Beständigkeit.

- unser lebenswerte Gemeinde ist schuldenfrei
- wir haben mit die niedrigsten Steuersätze im Kreis Soest
- unser schulisches Bildungsangebot reicht von der Grundschule bis zum Abitur
- unsere Kindergartenlandschaft wurde neu und zeitgemäß aufgestellt
- das gleiche gilt für die Betreuung an den Grundschulen: wir gehen hier bewusst einen anderen Weg als viele andere Kommunen, um eine möglichst große Flexibilität der Betreuung zu gewährleisten, die in jedes Familienleben individuell einplanbar ist
- unsere Orte haben sich positiv entwickelt
- wir werden finanzierbare Bauflächen für junge Familien schaffen
- in der Klima- und Umweltpolitik haben wir einen Konsenz mit den im Rat vertretenden Parteien erreicht und gehen den Weg gemeinsam
- in der Seniorenarbeit haben wir das Projekt Kleeblatt etabliert und das neue Projekt Oma 4.0 wird unsere Senioren bei einem wichtigen Wunsch unterstützen
- moderne Sportstätten für alle Lippetaler Bürgerinnen und Bürger und unsere Vereine
- finanzielle Unterstützung unser wichtigen Vereine, Verbände und Vereinigungen

 

Dafür stehen wir auch nach der Wahl, wie die letzten Jahrzehnte auch.

Beständig. Greifbar. Vorausschauend.

FDP:

Wir antworten hier in Stichpunkten.

- Rats- und Verwaltungsarbeit transparenter machen.
- Unternehmensansiedlung aktiv betreiben.
- Schulen und Verwaltung weiter digitalisieren.
- Schaffung einer Stelle eines IT-Dienstleisters für alle Schulen.
- Die Überarbeitung des Bürgerinfoportals ist dringend geboten.
- Rats- und Ausschusssitzungen müssen online gestreamt werden.
- Gefahrenpunkte im Verkehr müssen erkannt und beseitigt werden.
- Planung von E-Ladestationen auf öffentlichen Grundstücken.
- Ausbau und Ausbesserung der Radwege.
- Ansiedlung von Drogeriemärkten zu Verbesserung der Infrastruktur.

- Verbesserung der Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürger*innen.

SPD:

Es muss sichergestellt werden, dass überall ausreichend wohnortnahe und qualitativ hochwertige Betreuungsangebote gemacht werden können. Dazu werden in Herzfeld und Lippborg gerade zwei neue Einrichtungen geplant bzw. gebaut. In Oestinghausen muss die Gemeinde ebenfalls unverzüglich tätig werden, um den Bedarf an Kita-, Kindergarten- und schulischen Betreuungsplätzen zu decken.

In Lippborg geht es um die Gestaltung der „Neuen Mitte“ sowie vor allem um die Errichtung eines ausreichend großen Lebensmittelmarktes mit entsprechenden Parkplätzen.

In Herzfeld ist der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses an einem anderen Standort zu realisieren.

Das von uns seit Jahrzehnten geforderte Industriegebiet an der A2 muss dahin gehend entwickelt werden, dass möglichst viele wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden. Dies bietet auch Vorteile für unsere Ortsteile durch die Gewinnung neu zugezogener Familien zum Erhalt und zum Ausbau unserer Infrastruktur.

Die Folgen des demographischen Wandels durch vor allem vermehrt ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger sind aktiv zu gestalten. Hierzu ist vor allem altersgerechter und bezahlbarer Wohnraum zu schaffen. Auch das ÖPNV-Angebot muss angepasst werden zum Beispiel durch einen (Klein-)Bus, der die einzelnen Lippetaler Ortsteile miteinander verbindet.

Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sind für die einzelnen Ortsteile Entwicklungskonzepte zu erarbeiten.  Hier kann gemeinsam überlegt werden, wohin und wie sich die einzelnen Ortsteile entwickeln sollen. Dies kann sich beispielsweise beziehen auf die Themenfelder Soziale Situation, Bauen und Wohnen, Mobilität, Ökonomie und Einzelhandel oder Kultur und Freizeit. Auch nur so kann sichergestellt werden, dass Diskussionen wie in Herzfeld um die Standorte der Feuerwehr oder des übereilten Kindergartenneubaus in Zukunft vermieden und politische Entscheidungen von der Bevölkerung mitgetragen werden.

Umwelt- und Klimaschutz muss sofort Querschnittsaufgabe werden und alle gemeindlichen Entscheidungen auf den Prüfstand stellen.

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